Sturz in der Straßenbahn: 6.000 Euro

Nach einem Sturz vom 06.08.2012 in der U42 hat die DSW21 im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleiches an meine Mandantin Schmerzensgeld und Haushaltsführungsschaden in Höhe von insgesamt 6.000 Euro gezahlt. Der Straßenbahn-Fahrer hatte an einer Haltestelle eine Vollbremsung gemacht, weil er die Haltestelle bereits passiert hatte und telefonierte.

Aufgrund dieser Vollbremsung schlug die stehende Mandantin mit dem Unterarm gegen die Haltestange und zog sich eine Ulnaschaftfraktur links zu. Die Fraktur wurde wegen der guten Frakturstellung ambulant konservativ durch Anlage eines Oberarmgipses für 6 Wochen versorgt. Im weiteren Verlauf dislozierte der Bruch, so dass am 13.09.2012 eine offene Reposition und Osteosynthese durch eine 7-Loch-Kompressionsplatte erfolgen musste. Es verblieb eine 12 cm lange Narbe am linken Unterarm außen. Die DSW21 zahlte 4.000 Euro Schmerzensgeld und 2.000 Euro für den Haushaltsführungsschaden.

Christian Koch, Fachanwalt für Verkehrsrecht

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