Unfalltod der Freundin: 30.000 Euro

Die Kfz-Haftpflichtversicherung eines Autofahrers hat sich mit außergerichtlichem Vergleich vom 05.07.2013 bereit erklärt, an meinen Mandanten einen Gesamterledigungsbetrag in Höhe von 30.000 Euro zu zahlen.

Der am 23.05.1979 geborene Mandant war am 09.07.2011 in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden. Er stand mit seinem Honda Jazz an einer roten Ampel. Neben ihm saß seine Freundin. Von hinten fuhr mit hoher Geschwindigkeit ein PKW auf. Die Lebensgefährtin wurde so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus verstarb. Der Mandant behielt eine posttraumatische Belastungsstörung mit mittelgradiger depressiver Episode zurück, die bis Anfang 2013 erfolgreich therapiert werden konnte.

Im Dezember 2011 erfolgte ein Aufenthalt in der Psychiatrie wegen akuter Suizidalität. Ab Mai 2012 konnte der Mandant seinen Beruf wieder aufnehmen. Er litt unter Schlafstörungen und nahm Sertralin 50 mg und Doxepin 75 mg ein. Die psychiatrische Behandlung konnte Ende 2012 erfolgreich abgeschlossen werden.

Christian Koch, Fachanwalt für Verkehrsrecht

 

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