Falsche Implantate: 8.000 Euro

Mit gerichtlichem Vergleich vom 21.03.2013 hat sich eine Zahnärztin verpflichtet, einen Gesamtabfindungsbetrag von 8.000 Euro an meinen Mandanten zu zahlen. Der Sachverständige bestätigte, dass der Zahnersatz im Ober- und Unterkiefer nicht dem zahnmedizinischen Standard entsprochen habe

Die Zahnärztin hatte sogenannte Miniimplantate statt großvolumiger Implantate in den Kieferknochen eingesetzt, obwohl ausreichend Kieferknochen vorhanden war. Die ästhetische Gestaltung des Zahnersatzes im Frontzahngebiet entsprach nicht dem medizinischen Standard. Die Prothetik im Oberkiefer musste erneuert, Implantate entfernt werden. Im Unterkiefer waren reduzierte Kauflächen vorhanden.

(LG Dortmund, Vergleichsbeschluss vom 21.03.2013, AZ: 4 O 89/11)

RA Christian Koch, Fachanwalt für Medizinrecht

 

 

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